KLANGMAGNETEN

Audio Branding

Warum?

Auch wenn wir gemeinhin vom homo sapiens, dem „vernünftigen“ Menschen, sprechen: 95% unserer täglichen Entscheidungen treffen wir nicht mit dem Verstand, sondern geleitet von Emotionen und weitestgehend unterbewusst.

Beim Autofahren ein Gespräch führen und trotzdem an der roten Ampel halten? Kein Problem, weil das Autofahren-Programm unterbewusst abläuft.

Vor einem Regal voller Produkte stehen und trotzdem das Gefühl haben genau das Richtige zu kaufen? Voilá! Dein Unterbewusstsein hat die (Kauf-) Entscheidung für dich parat. Weil es vor dem Einkauf unterbewusst mit Marke gefüttert wurde.

Warum du dich für eine Marke entscheidest, hängt davon ab wie dein Hirn die Marke bewertet. Je höher die Marke im Kopf auf dem Favoriten-Stapel liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass du zugreifst. Genau hier liegt das Riesenpotential von akustischer Markenführung. Denn weil Emotionen dieses Ranking steuern, hast du mit Klang einen mächtigen Hebel in der Hand.

Audio-Branding

  • schafft höhere Kundenloyalität
  • sorgt für Differenzierung von deinen Mitbewerbern
  • ist eine zusätzliche Sinnesdimension in deiner Corporate Identity

Was?

Audio-Branding ist die bewusste und strategische Steuerung deines Markenklangs. Dabei geht es darum, deine Marke überall dort, wo sie in Kontakt mit ihren Zielgruppen kommt, einheitlich zu positionieren und für ein übereinstimmendes Bild zu sorgen.

Wer?

Audio Branding ist nicht nur für die Ohren deiner Kunden sinnvoll. Alle Menschen, die in Kontakt zur Marke stehen haben Ohren. Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten usw. sollten alle in die Planung der Audiomarke miteinbezogen werden: für eine ganzheitliche, akustische Markenkommunikation an allen Touchpoints.

Touchpoints

Was hören potentiellen Kunden beim ersten Kontakt? Wie hoch würdest du die Qualität deiner Leistung anhand dieses Klangs bewerten? Wie klinge(l)n deine Firmentelefone/ -handys?

Ist die Musik für deine Video-Inhalte in sozialen Medien bewusst oder zufällig gewählt? Beginnen oder schließen Videos mit ausgewähltem Klang (z. B. Audio-Logo)?

Klingt deine Website? Falls ja: Sorgt der Klang dafür, dass die Zielgruppe länger bleibt oder schnell wieder weg ist?

Nutzt du einen Podcast als Marketingtool? Hast du eine zur Marke passende Eingangsmusik?

Nach welchen Kriterien wählst du die hier verwendete Musik und Sprecher aus?

Welche Hintergrundmusik läuft in Verkaufsräumen, Empfangsbereichen, Wartezimmern, Spa-Bereichen, Speisesälen? In welcher Lautstärke? Ist die Akustik deiner Räume angenehm? Kann man sich gut unterhalten? Hallt es?

Wie klingen Schalter, Schließmechanismus und andere Bedienelemente? Welche Geräusche sind beim Auspacken von Neuware zu hören?

Stellst du deinen Kunden Apps bereit? Klingen diese nach deiner Marke? Gibt es Geräte (Kassen, Automaten, etc.), die in Gegenwart von Kunden klingen?

Wie lange verweilen Kunden an deinem Stand? Wie könnte man durch Klang ein Erlebnis schaffen, was Verweildauer am Stand und Beschäftigung mit der Marke erhöht?

Welche Musik läuft bei Veranstaltungen wie „Tag der offenen Tür“, Präsentationen, Firmen-Jubiläen, Verabschiedung von Mitarbeitern etc.?

Vielfältige Klanglichkeiten

Es gibt viele Möglichkeiten für dein Klangportfolio. Gemeinsam finden wir für deine Marke die beste Zusammensetzung.

Im visuellen Kontext soll über ein Logo in kürzester Zeit ein Gefühl für die Positionierung einer Marke geschaffen werden. Das Wichtigste – die Essenz – wird hier einzigartig und damit wiedererkennbar dargestellt.

Dasselbe macht auch ein Audio-Logo. Hier wird gezeigt „so fühlt sich die Marke an“, „das sind wir“. Und das in kürzester Zeit.

Ein Audio-Logo ist kurz, ein Sonic-Icon ist noch kürzer. Der kleine (oder kurze) Bruder des Audio-Logos besteht häufig eher aus einem Geräusch als aus Tönen. Ein berühmtes Beispiel ist der „Plöpp“ eines norddeutschen Bierherstellers.

Sonic-Icons können aber auch kurze Sounds sein, die ertönen, wenn Schaltflächen geklickt werden.

Besonders in (Verkaufs-)Räumen kann sich der Einsatz von Brand-Music, also passend zum emotionalen Markenkern gewählte oder speziell dafür produzierte Musik, lohnen. Will man beispielsweise den empfundenen Wert der eigenen Produkte unterstreichen, kann der Einsatz von klassischer Musik am Point of Sale sich positiv auf den Absatz auswirken. Brand-Music wirkt dabei subtil über mit der Musik verknüpfte Assoziationen.

Setzt sich aus den englischen Worten „sound“, also Geräusch/Klang, und „landscape“, also Landschaft zusammen. Eine Soundscape trägt dazu bei, dass Zielgruppen deine Marke emotional erleben. Dies geschieht, indem die Soundscape die Stimmung verteilt, die von der Marke ausgehen soll. Dies geschieht nicht nur punktuell, wie z.B. beim Hören des Soundlogos, sondern breit und über einen längeren Zeitraum. Eine Soundscape besteht meist aus 2 Schichten. Die Erste liefert eine Grundstimmung/Ambience, die zweite besteht aus einzelnen Geräuschen oder Tönen, die mehr oder weniger zufällig abgespielt werden.

Nicht nur für Könige, (Konzern-)Chefs und Profisportler ist eine Walk-In-Music sinnvoll. Auch Personal Brands, also Personenmarken, brauchen einen einheitlichen akustischen Auftritt. Eine Einlaufmusik kommt zum Einsatz, um Emotionen zu wecken und Erwartungen zu schüren. Über eine Walk-In-Music wird letztlich die Zugehörigkeit von Personen zu einer Marke unterstrichen, während gleichzeitig der emotionale Markenkern kommuniziert wird.

Auch Personal Brands profitieren von einem einheitlichen, akustischen Auftritt. Gibt es hier z. B. ein Intro (von Podcast oder YouTube-Channel), kann es live verwendet werden. Dadurch wird der digitale Markenklang ins „Real-Life“ übertragen.

Die Stimme der Marke. Ihr kommt eine immer größere Bedeutung zu, wie an immer mehr Geräten mit Sprachsteuerung zu erkennen ist. Durch Verwendung einer gleichbleibenden Stimme für eine Marke wird unter anderem die Beziehung zwischen Zielgruppe und Marke bzw. das Vertrauen in selbige erhöht.

Oldie but Goldie!

Ein Jingle ist der gesungene Markenname. In den meisten Fällen wird noch ein Reim herumgetextet und eine Ohrwurm-versprechende Melodie komponiert, um die Einprägsamkeit zu erhöhen.

Ein Song mit üblichem Aufbau (Strophe, Refrain, usw.), der geschrieben und von einem (bekannten) Interpreten performt wird, um die Markenbekanntheit zu erhöhen. Der Markenname kann, muss aber nicht im Text vorkommen. Möglich ist auch, dass beispielsweise die Melodie des Audio-Logos musikalisch verarbeitet wird.